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    Allgemeine Geschäftsbedingungen

    Joshua Ludwig Digital Solutions, Kirchenstraße 9, 66589 Merchweiler

    § 1 Geltungsbereich

    (1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Joshua Ludwig, Joshua Ludwig Digital Solutions, Kirchenstraße 9, 66589 Merchweiler (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über Konzeption, Gestaltung, Programmierung, Betreuung und Beratung im Bereich Webdesign, Suchmaschinenoptimierung und verwandter digitaler Leistungen.

    (2) Das Angebot richtet sich überwiegend an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Soweit Verbraucher im Sinne von § 13 BGB Vertragspartner werden, gelten die Regelungen dieser AGB nur, soweit ihnen zwingende Verbraucherschutzvorschriften nicht entgegenstehen.

    (3) Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.

    § 2 Leistungen

    (1) Der Umfang der Leistungen ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Typische Leistungen sind Konzept und Beratung, Gestaltung und Umsetzung von Websites und Landingpages, SEO und GEO, Einrichtung und Pflege des Google-Unternehmensprofils, Lead-Magnete sowie laufende Betreuung nach dem Go-live.

    (2) Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen als Dienst- bzw. Werkleistung nach dem jeweiligen Vertrag. Für Planung und Ausführung gilt der Stand der Technik zum Zeitpunkt der Beauftragung.

    (3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, sich zur Vertragserfüllung Dritter (z. B. Hosting-Anbieter, Bildagenturen, Entwicklerinnen und Entwickler) zu bedienen.

    § 3 Kostenloses Website-Konzept

    (1) Nach einem Erstgespräch erstellt der Auftragnehmer auf eigene Kosten ein unverbindliches Konzept, in der Regel in Form eines Entwurfs oder einer Skizze. Der Auftraggeber hat nach Vorstellung des Konzepts etwa eine Woche Zeit, sich für oder gegen eine Beauftragung zu entscheiden. Aus dem Konzept entstehen dem Auftraggeber keine Kosten und keine Verpflichtungen.

    (2) Sämtliche Rechte am Konzept, am Entwurf und an den darin enthaltenen Ideen, Texten, Grafiken und Programmcodes verbleiben beim Auftragnehmer. Der Auftraggeber darf das Konzept ohne Beauftragung weder ganz noch teilweise nutzen, verändern, vervielfältigen oder Dritten zur Umsetzung überlassen.

    (3) Der Auftragnehmer darf den Entwurf zu Vorführungszwecken auf einer eigenen Entwurfsdomain bereitstellen. Der Auftraggeber wird gebeten, diesen Link vertraulich zu behandeln.

    § 4 Vertragsschluss

    (1) Der Vertrag kommt zustande, indem der Auftraggeber das Angebot des Auftragnehmers in Textform (z. B. E-Mail) annimmt oder der Auftragnehmer eine Beauftragung in Textform bestätigt.

    (2) Angebote des Auftragnehmers sind, soweit nicht anders angegeben, 30 Tage gültig.

    § 5 Vergütung und Zahlung

    (1) Die Vergütung ergibt sich aus dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.

    (2) Bei Projektaufträgen sind 50 % der vereinbarten Vergütung bei Auftragserteilung fällig. Der Restbetrag ist nach Abnahme bzw. mit dem Go-live fällig. Vor Zahlung der Anzahlung beginnt der Auftragnehmer nicht mit der Umsetzung.

    (3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zu zahlen. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.

    (4) Laufende Leistungen wie Betreuung und Wartung werden nach der im Vertrag vereinbarten Abrechnungsperiode berechnet.

    (5) Kosten für Drittleistungen, etwa Domain, Hosting, Lizenzen, Bildrechte, Werbebudgets oder kostenpflichtige Erweiterungen, sind nicht in der Vergütung enthalten, sofern nichts anderes vereinbart ist, und werden gesondert abgerechnet oder direkt vom Anbieter berechnet.

    § 6 Mitwirkung des Auftraggebers

    (1) Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer alle für die Umsetzung erforderlichen Informationen, Texte, Bilder, Logos und Zugänge rechtzeitig, vollständig und in nutzbarer Form zur Verfügung und benennt einen festen Ansprechpartner.

    (2) Der Auftraggeber versichert, dass er an allen von ihm gelieferten Inhalten die erforderlichen Rechte besitzt und dass deren Verwendung keine Rechte Dritter verletzt. Er stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verwendung dieser Inhalte entstehen, soweit er die Verletzung zu vertreten hat.

    (3) Verzögert sich die Mitwirkung des Auftraggebers, verschieben sich vereinbarte Termine entsprechend. Der Auftragnehmer ist in diesem Fall nicht für entstehende Verzögerungen verantwortlich.

    § 7 Feedbackrunden und Änderungen

    (1) Im Projektpreis sind drei Feedbackrunden enthalten. Eine Feedbackrunde umfasst die gebündelte Rückmeldung des Auftraggebers zu einem Entwurfsstand und deren Umsetzung durch den Auftragnehmer.

    (2) Änderungswünsche, die über Korrekturen im Rahmen des vereinbarten Konzepts hinausgehen (etwa neue Seiten, neue Funktionen oder ein grundlegend neuer Aufbau), sowie weitere Feedbackrunden werden nach Aufwand vergütet. Der Auftragnehmer teilt dies vor der Umsetzung mit.

    (3) Rückmeldungen sollen gesammelt und in Textform erfolgen, damit sie eindeutig umgesetzt werden können.

    § 8 Abnahme und Go-live

    (1) Nach Abschluss der Umsetzung stellt der Auftragnehmer die Leistung zur Abnahme bereit. Die Abnahme gilt als erteilt, wenn der Auftraggeber die Website nutzt oder nicht innerhalb von zehn Tagen nach Bereitstellung wesentliche Mängel in Textform rügt.

    (2) Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme. Sie werden im Rahmen der Gewährleistung behoben.

    (3) Der Go-live, also die Veröffentlichung der Website, erfolgt nach Abnahme und nach Zahlung der vereinbarten Beträge, soweit nichts anderes vereinbart ist.

    § 9 Nutzungsrechte

    (1) Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Auftraggeber an den für ihn geschaffenen Gestaltungen, Texten und Programmierungen ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck, nämlich den Betrieb der Website. Bis zur vollständigen Zahlung bleibt der Auftragnehmer Inhaber aller Rechte.

    (2) Rechte an Drittleistungen, etwa Schriftarten, Bildmaterial oder Software-Bibliotheken, richten sich nach den jeweiligen Lizenzbedingungen. Der Auftragnehmer weist auf einschränkende Bedingungen hin, soweit sie ihm bekannt sind.

    (3) Der Auftragnehmer darf das Projekt, soweit der Auftraggeber nicht widerspricht, als Referenz nennen und Ausschnitte in Portfolio, Webauftritt und Präsentationen zeigen.

    (4) Bei Vertragsende durch den Auftraggeber werden die Zugangsdaten und Inhalte, die ihm gehören, auf Wunsch herausgegeben. Dabei bleiben Nutzungsrechte an Werkzeugen und Komponenten des Auftragnehmers, die allgemein wiederverwendet werden, unberührt.

    § 10 Suchmaschinenoptimierung und Erfolg

    Der Auftragnehmer schuldet bei SEO, GEO, Google-Unternehmensprofil und Werbemaßnahmen die sorgfältige Durchführung vereinbarter Maßnahmen, nicht einen bestimmten Erfolg. Platzierungen, Reichweiten, Anfragen oder Umsätze werden nicht garantiert, da sie von Faktoren abhängen, die der Auftragnehmer nicht beeinflussen kann (etwa Wettbewerb und Algorithmen von Suchmaschinen und KI-Diensten).

    § 11 Betreuung und laufende Leistungen

    (1) Wird eine laufende Betreuung vereinbart, ergeben sich Leistungsumfang, Vergütung und Laufzeit aus dem jeweiligen Vertrag.

    (2) Sofern nichts anderes vereinbart ist, können laufende Verträge mit einer Frist von einem Monat zum Ende der jeweiligen Vertragsperiode in Textform gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

    (3) Im Rahmen der Betreuung enthaltene Leistungen sind nur im vereinbarten Umfang geschuldet. Größere Änderungen oder neue Funktionen sind gesondert zu vereinbaren.

    § 12 Rechtliche Inhalte der Website

    (1) Der Auftragnehmer unterstützt bei Impressum, Datenschutzerklärung und der Einbindung von Einwilligungsdiensten nach bestem Wissen, ersetzt aber keine Rechtsberatung. Die Verantwortung für die rechtliche Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte, insbesondere für berufsrechtliche Vorgaben, Heilmittelwerbung und branchenspezifische Pflichtangaben, liegt beim Auftraggeber.

    (2) Dem Auftraggeber wird empfohlen, rechtlich relevante Texte von einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt prüfen zu lassen.

    § 13 Gewährleistung

    (1) Mängel sind dem Auftragnehmer unverzüglich in Textform mit einer nachvollziehbaren Beschreibung mitzuteilen. Der Auftragnehmer hat zunächst das Recht zur Nacherfüllung innerhalb angemessener Frist.

    (2) Gegenüber Unternehmern verjähren Mängelansprüche in zwölf Monaten ab Abnahme. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Fristen.

    (3) Kein Mangel liegt vor, wenn Abweichungen auf Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte, auf Änderungen von Browsern, Plattformen oder Drittdiensten nach Abnahme oder auf unvollständig bereitgestellten Inhalten beruhen.

    § 14 Haftung

    (1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.

    (2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, also solcher, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Auftraggeber regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

    (3) Für Datenverlust haftet der Auftragnehmer nur, wenn der Auftraggeber seinerseits regelmäßig Datensicherungen vorgenommen hat und der Schaden dadurch vermeidbar gewesen wäre.

    (4) Für Inhalte, Leistungen und Verfügbarkeit von Diensten Dritter (z. B. Hosting, Suchmaschinen, soziale Netzwerke) übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung.

    § 15 Vertraulichkeit und Datenschutz

    (1) Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei auch über das Vertragsende hinaus vertraulich.

    (2) Soweit der Auftragnehmer im Auftrag des Auftraggebers personenbezogene Daten verarbeitet, wird vor Beginn der Verarbeitung ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO geschlossen. Informationen zur Verarbeitung von Daten auf joshualudwig.de finden sich in der Datenschutzerklärung.

    § 16 Höhere Gewalt

    Ereignisse höherer Gewalt, etwa Ausfälle von Netzen, Plattformen oder Hosting-Anbietern, behördliche Maßnahmen oder Krankheit, befreien den Auftragnehmer für die Dauer der Störung von seinen Leistungspflichten. Vereinbarte Termine verschieben sich entsprechend.

    § 17 Widerrufsrecht für Verbraucher

    Ist der Auftraggeber Verbraucher und wird der Vertrag außerhalb von Geschäftsräumen oder im Fernabsatz geschlossen, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die Widerrufsbelehrung wird dem Verbraucher vor Vertragsschluss in Textform übermittelt. Bei Leistungen, die auf Wunsch des Verbrauchers vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen werden, gelten die gesetzlichen Regelungen zum Wertersatz.

    § 18 Schlussbestimmungen

    (1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Bestimmungen des Staates entzogen werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

    (2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Sitz des Auftragnehmers.

    (3) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Textformklausel.

    (4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.