Was ein guter Lead-Magnet ist
Er löst ein kleines, konkretes Problem und lässt sich in wenigen Minuten nutzen. Das kann eine Checkliste sein, eine Vorlage, ein Rechner, ein kurzer Leitfaden oder eine Sammlung von Vorher-Nachher-Beispielen. Wichtig ist, dass er zu dem passt, was du später verkaufst: Wer deine Checkliste nutzt, sollte danach merken, dass er Hilfe gebrauchen kann.
Beispiele aus verschiedenen Branchen
Ein Lead-Magnet ist am besten, wenn er zu dem passt, was Besucher gerade beschäftigt:
- Handwerk: Checkliste „Was du vor dem Anruf bereithalten solltest“
- Praxis: Vorbereitung auf den ersten Termin als kurzes PDF
- Café oder Bäckerei: Rezept des Monats gegen die E-Mail-Adresse
- Dienstleister: Selbsttest oder Vorlage, die ein kleines Problem löst
- Verein: Infopaket für neue Mitglieder
So funktioniert es auf der Website
Ein Lead-Magnet hat eine eigene Seite oder einen Abschnitt, auf dem man ihn ansehen kann. Wer ihn haben möchte, trägt Namen und E-Mail-Adresse ein und bekommt ihn per Mail. Genauso läuft es bei meinen eigenen Angeboten unter Gratis-Wissen: erst ansehen, dann auf einer zweiten Seite die Daten eingeben, dann kommt die Mail mit dem Download und einem Angebot für ein Erstgespräch.
Datenschutz sauber lösen
Wer Kontaktdaten abfragt, braucht eine klare Einwilligung und eine verständliche Datenschutzerklärung. Ich baue das Formular so, dass klar ist, wofür die Daten gebraucht werden, und dass der Spam-Schutz funktioniert. Rechtsberatung ist das nicht, deshalb sollte ein Anwalt die Texte prüfen, besonders wenn du später Werbung schicken willst.
Wie ich dich berate
- Eine Idee finden, die zu deiner Zielgruppe passt
- Inhalt und Aufbau festlegen
- Eine Landingpage für das Freebie gestalten
- Die Eintragung rechtssicher einrichten
- Überlegen, was nach dem Download passiert
Rechtlich sauber
Wer eine E-Mail-Adresse einsammelt, braucht dafür eine Einwilligung. Das heißt: ein nicht vorangekreuztes Kästchen, ein klarer Hinweis, wofür die Adresse genutzt wird, und die Datenschutzerklärung. Für spätere Werbe-E-Mails braucht es eine eigene Einwilligung und einen Abmeldelink. Das binde ich in deine Seite ein, eine Rechtsberatung ersetzt es nicht.
Ein Beispiel
Meine eigenen Freebies stehen kostenlos als PDF bereit. Sieh dir an, wie sie aufgebaut sind, und überleg, was bei dir das Gegenstück wäre.

