Zum Inhalt springen
    Zurück zu Einblicken
    Die unsichtbaren Dinge

    Warum eine langsame Website Kunden vertreibt

    4 Min. Lesezeit
    Warum eine langsame Website Kunden vertreibt

    Es gibt Dinge auf einer Website, die jeder sofort sieht: das Design, die Farben, die Bilder. Und es gibt Dinge, die niemand sieht, die aber einen massiven Einfluss darauf haben, ob deine Website funktioniert oder eben nicht.

    Die Ladezeit ist eine davon.

    Drei Sekunden – und dann ist Schluss

    Untersuchungen zum Online-Verhalten zeigen alle dasselbe: Wenn eine Website länger als drei Sekunden zum Laden braucht, springt ein erheblicher Teil der Besucher wieder ab.

    Bei Amazon hat eine berühmte Studie ergeben, dass eine zusätzliche Sekunde Ladezeit ungefähr sieben Prozent weniger Verkäufe bedeutet.

    Du bist wahrscheinlich kein Amazon. Aber das Prinzip gilt für jede Website. Je langsamer sie ist, desto mehr Besucher gehen wieder, bevor sie überhaupt gesehen haben, was du anbietest. Und Google weiß das auch.

    Warum Google Ladezeiten bestraft

    Google will seinen Nutzern die bestmöglichen Ergebnisse liefern. Eine Seite, die ewig lädt, ist kein gutes Ergebnis. Deshalb fließt die Ladezeit direkt in dein Suchmaschinen-Ranking ein.

    Zwei Websites mit ähnlichen Inhalten – eine schnell, eine langsam – und die schnelle gewinnt fast immer.

    Eine langsame Website kostet dich also doppelt:

    1. Du verlierst die Besucher, die schon auf deiner Seite sind
    2. Du bekommst weniger Besucher, weil Google dich weiter unten anzeigt

    Die häufigsten Ursachen

    Aus meiner Erfahrung sind es immer dieselben Probleme:

    Riesige Bilder

    Jemand fotografiert mit dem Handy, lädt das Bild direkt mit drei Megabyte hoch und denkt sich nichts dabei. Macht er das mit zehn Bildern, ist die Seite plötzlich 30 Megabyte schwer. Auf dem Handy mit normalem Empfang lädt das eine halbe Ewigkeit.

    Billiges Hosting

    Wer einen Euro im Monat für sein Hosting bezahlt, teilt sich einen Server mit hunderten anderen Websites. Die Antwortzeiten sind entsprechend.

    Zu viele Plugins

    Vor allem bei WordPress-Seiten ein Klassiker. Jedes Plugin lädt seine eigenen Skripte und Stylesheets. Wenn du zwanzig Plugins installiert hast, wird die Seite zwangsläufig träge.

    Was tatsächlich hilft

    • Bilder im richtigen Format — Statt JPEG und PNG nutzt man heute WebP. Bei gleicher Bildqualität deutlich kleinere Dateien. Ein Bild, das vorher zwei Megabyte hatte, hat dann nur noch dreihundert Kilobyte.
    • Gutes Hosting — Es gibt günstige Anbieter mit schnellen Servern. Hostinger zum Beispiel arbeite ich seit Jahren mit und bin sehr zufrieden.
    • Lazy Loading — Bilder, die unten auf der Seite stehen, werden erst geladen, wenn der Besucher dorthin scrollt. So muss nicht alles auf einmal geladen werden.
    • Sauberer Code — Klingt langweilig, ist aber wichtig. Eine Seite, die ohne unnötige Skripte gebaut ist, lädt schneller als eine, die über die Jahre mit Plugins zugekleistert wurde.

    Wie du deine Ladezeit testest

    Es gibt ein kostenloses Werkzeug von Google: PageSpeed Insights. Du gibst deine Website-Adresse ein und bekommst sofort eine Bewertung von 0 bis 100.

    • Unter 50: schlecht
    • 50 – 80: okay, aber Luft nach oben
    • Über 80: gut

    Probier es mal aus. Es kann ein kleiner Schock sein – aber es ist immer der erste Schritt.


    Dein nächster Schritt

    Wenn deine Ladezeit zu schlecht ist und du nicht weißt, woran es liegt, schau ich es mir gerne kostenlos an. Schick mir deine Website-Adresse und ich gebe dir eine ehrliche Einschätzung, was sich verbessern lässt.

    Lust auf ein kostenloses Website-Konzept?

    Wir sprechen kurz, und ich erstelle dir unverbindlich ein Konzept für deine Website, ganz auf dein Unternehmen zugeschnitten.